Nicht nur Fische produzieren jetzt Nachwuchs. Auch in der Landschaft tut sich (hoffentlich) viel, damit es weitergeht mit der Artenvielfalt.

Ob Blässhuhn (mit einigen Nachkommen auf dem Weg zum Fressplatz)

wo der erste Tauchunterricht stattfindet

oder der Milan (hier Anflug auf sein Gelege im Schilf)

Sie alle freuen sich, wenn sie sich in Ruhe um den Nachwuchs kümmern können.

Wir haben  

Stefan Frank, 1. Vorsitzender & Ausbildungsleiter des BJV Sulzbach-Rosenberg,

um eine Einschätzung oder Empfehlung gebeten:

„Aktuell sind fast alle Wildtiere beim Brüten oder schon bei der Aufzucht. 

Momentan stößt man noch teilweise auf Gelege von diversen Bodenbrütern. In Ufernähe sicher am häufigsten sind Enten. Letzte Woche habe ich die ersten jungen Gänse schwimmen gesehen.

Es kann aber auch sein, dass in Wiesen oder Schilf Kitze abgelegt wurden.

Bei der normalen Angelplatzsuche wird dies weniger das Problem sein, da hier ja oft die selben Stellen beangelt werden, welche noch vor der Brut- und Setzzeit vorbereitet wurden. 

Problematischer wird eher das Spinnfischen vom Ufer aus sein. Speziell an Fließgewässern. 

Hier sollte man sehr aufmerksam sein. Wenn vor einem z.B. ein Vogel auffliegt oder sogar absichtlich auf sich aufmerksam macht, um vom Gelege abzulenken. Diese Bereiche bitte besser meiden und umgehen.

Keinesfalls dürfen Jungtiere angefasst werden! 

Ganz wichtig: wenn Hunde mitgenommen werden, sollten diese angeleint bleiben.

Ich wünsche Ihren Anglern weiterhin viel Petri Heil!“